Was ist eine ISO Zertifizierung? Einfach erklärt für Unternehmen | DICIS AG

Was ist eine ISO-Zertifizierung?

Mit einer ISO-Zertifizierung weisen Unternehmen, Institutionen und Behörden nach, dass sie Normen für Managementsysteme wie beispielsweise ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement und ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagementsystem). Die bekannteste und populärste ist die Zertifizierung nach ISO 9001:2026 (bis Herbst 2026 ISO 9001:2015).

(Hinweis: Diese Inhalte wurden von https://www.innolytics.de/was-ist-eine-iso-zertifizierung/ übernommen und erweitert.)

In diesem Artikel erhalten Sie Antworten auf Fragen wie diese:

  • Was ist eine ISO-Zertifizierung genau?

  • Wie aufwändig ist es, eine solche Zertifizierung zu erhalten?

  • Wer darf eine ISO-Zertifizierung durchführen?

Im Video lernen Sie sieben Schritte auf dem Weg zu einer ISO-Zertifizierung kennen. Diese gelten gleichermaßen für eine Zertifizierung nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 27001.

Was genau versteht man unter einer ISO-Zertifizierung?

Eine ISO Zertifizierung bedeutet, dass ein unabhängiger Prüfer bestätigt, dass Ihr Unternehmen nach bestimmten Standards arbeitet. Sie können sich als gesamtes Unternehmen zertifizieren lassen oder nur einzelne Bereiche, Standorte oder Abläufe. Das gilt für kleine und große Unternehmen gleichermaßen.

Für Unternehmen, aber auch für Selbstständige und Freiberufler stellt sich zu Beginn des Zertifizierungsprozesses eine wichtige Frage: Wie kann ich schnell und einfach damit beginnen, die Vorteile einer ISO-Zertifizierung für mich zu nutzen? Dazu erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen E-Book.

Wer nimmt eine ISO-Zertifizierung vor?

Eine ISO Zertifizierung wird von unabhängigen Zertifizierungsstellen durchgeführt. Diese weisen ihre Kompetenz zum Beispiel durch ausgebildete Auditoren nach IRCA-Standards, eine Mitgliedschaft im Bundesverband unabhängiger Zertifizierungsstellen oder eine Akkreditierung nach.

Die ISO (International Standardization Organisation) vergibt keine Zertifikate. Als internationale Organisation konzentriert sie sich darauf, standardisierte Normen zu erarbeiten, deren Einhaltung üblicherweise freiwillig ist.

Im Video erfahren Sie, wie Sie schnell und einfach zur ISO-Zertifizierung gelangen. Wenn Sie Schritt für Schritt vorgehen und sich dabei von digitalen Assistenten unterstützen lassen, reduzieren Sie Ihren Aufwand erheblich.

Was kostet eine ISO-Zertifizierung?

Die Kosten für eine ISO Zertifizierung liegen bei kleinen Unternehmen meist zwischen 1.000 und 5.000 € pro Jahr (bis 20 Mitarbeiter) und zwischen 5.000 und 20.000 € pro Jahr (bis 50 Mitarbeiter). Zusätzlich können Kosten für Beratung und Schulungen anfallen.

Die genauen Kosten hängen stark davon ab, wie groß Ihr Unternehmen ist, wie viele Normen Sie zertifizieren lassen möchten und und wie aufwendig die Umsetzung ist. Entscheidend ist vor allem, wie viele Prozesse Sie haben und wie gut Ihr Unternehmen bereits organisiert ist.

Die DICIS AG hat einen Online-Kostenrechner entwickelt, mit dem Unternehmen schnell und einfach die Kosten einer Zertifizierung berechnen können. Sie sehen transparent, wie viel sie für Beratung, Training und die eigentliche Zertifizierung investieren müssen und erhalten einen direkten Vergleich.

Welche ISO-Zertifizierungen gibt es?

Die bekanntesten ISO Zertifizierungen sind ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement und ISO 27001 für Informationssicherheitsmanagement.

Die meisten ISO-Normen sind unter ihrer Nummer bekannt und decken unterschiedliche Bereiche im Unternehmen ab.

  • ISO 9001:2026 – Qualitätsmanagement (Revision 2026)
  • ISO 14001:2026 – Umweltmanagement (Revision 2026)
  • ISO 27001:2022 – Informationssicherheitsmanagement
  • ISO 50001 – Energiemanagement
  • ISO 45001 – Arbeitssicherheit

Viele Unternehmen kombinieren mehrere dieser Normen in einem integrierten Managementsystem. So vermeiden sie doppelte Arbeit und steuern ihr Unternehmen effizienter.

Mit einer ISO-Zertifizierung zeigen Sie Kunden, Partnern und Behörden, dass Ihr Unternehmen nach klaren, international anerkannten Standards arbeitet. Das schafft Vertrauen und verschafft Ihnen Vorteile im Wettbewerb.

Welche ISO Zertifizierung ist die bekannteste?

ISO 9001 ist die bekannteste und weltweit häufigste Zertifizierung. Nach der jährlichen ISO Survey waren 2018 878.662 Unternehmen und mehr als eine Million Standorte nach ISO 9001 zertifiziert.

ISO 9001 regelt die Etablierung eines sogenannten „Qualitätsmanagementsystems“ von Unternehmen. Es ist ein Managementsystem, das Unternehmen dazu befähigt, durch

und weitere Prinzipien eine hohe Kundenorientierung zu erlangen.

Hinter ISO 9001 steckt eine Philosophie: Unternehmen, die auf klare Abläufe, den Zugang zu Wissen und kontinuierliche Verbesserung setzen, sind im Wettbewerb erfolgreicher als solche, deren Erfolg ausschließlich auf den Schultern weniger Leistungsträger*innen beruht.

Die ISO 9001-Zertifizierung war in der Vergangenheit häufig recht komplex und formalistisch. Mit der Revision der Norm hat die ISO in der 9001:2026 Unternehmen deutlich mehr Freiheiten bei der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems eingeräumt.

Mit einem Online-Tool können Sie Ihre komplette Dokumentation – unterstützt durch einen KI-Assistenten – online erstellen. Anschließend durchlaufen Sie die Zertifizierung vollständig digital. Den gesamten Prozess können Sie 30 Tage lang kostenlos testen.

Wer darf eine ISO-Zertifizierung vornehmen?

Für ISO-Zertifizierungen gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Die ISO selbst hat in der bereits erwähnten ISO 17021 Norm Anforderungen an Zertifizierungsstellen definiert.

Im Wesentlichen geht es bei der Norm um Fachkunde und Neutralität. Es muss sichergestellt sein, dass eine Zertifizierung durch Personen und Institutionen vorgenommen wird, die dies auf einem hohen fachlichen Niveau und unvoreingenommen tun.

  • Die Zertifizierungsinstitute stellen nicht wirklich ein ISO-Zertifikat aus, sondern eine Konformitätsbestätigung für eine bestimmten ISO-Norm.
  • In dieser Bestätigung wird festgehalten, für welche Bereiche eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Institution das Zertifikat verliehen wird.
  • Neutralität und Fachkunde bescheinigen beispielsweise nationale Akkreditierungsstellen wie die DAkkS in Deutschland oder der Verband unabhängiger Zertifizierungsstellen BVUZ.

All dies ist jedoch freiwillig. Theoretisch könnten Sie sich von jeder Person oder jedem Unternehmen attestieren lassen, dass Sie gemäß der ISO-Normen handeln. Die zentrale Herausforderung dabei ist die Glaubwürdigkeit.

  • Da ISO-Zertifizierungen Unternehmen im Wettbewerb helfen, sich als verlässlicher Partner zu positionieren, spielt die Glaubwürdigkeit der zertifizierenden Stelle eine große Rolle. Die digitale Zertifizierung wird nach den Qualitätskriterien des BVUZ (Bundesverband unabhängiger Zertifizierungsstellen) durchgeführt. Das Zertifikat, das Unternehmen auf ihrer Webseite einbinden, führt auf ein Onlineprofil. Auf diesem ist die Erfüllung aller Normanforderungen Schritt für Schritt dokumentiert.
  • Der Vorteil der großen Zertifizierungsinstitute wie beispielsweise des TÜV oder der Dekra ist ihre ausgewiesene langjährige Erfahrung und die Bekanntheit der Marken. Der Nachteil sind die hohen Investitionen – ohne zu wissen, ob sich diese rechnen.

Durch die Digitalisierung sind neue Möglichkeiten einer ISO 9001 Zertifizierung entstanden. Mit dem ersten digitalen Zertifizierungsprozess bietet das DICIS eine einfache und schnelle ISO Zertifizierung an. Der Vorteil liegt in der drastischen Ersparnis: Statt teurer Trainings und monatelanger Projekte erhalten Kunden eine kostenlose Ausbildung und erstellen ihr individuelles Qualitätsmanagementsystem online.