Was ist eine ISO Zertifizierung? Einfach erklärt für Unternehmen | DICIS AG
Was kostet eine ISO-Zertifizierung?
Die Kosten für eine ISO Zertifizierung liegen bei kleinen Unternehmen meist zwischen 1.000 und 5.000 € pro Jahr (bis 20 Mitarbeiter) und zwischen 5.000 und 20.000 € pro Jahr (bis 50 Mitarbeiter). Zusätzlich können Kosten für Beratung und Schulungen anfallen.
Die genauen Kosten hängen stark davon ab, wie groß Ihr Unternehmen ist, wie viele Normen Sie zertifizieren lassen möchten und und wie aufwendig die Umsetzung ist. Entscheidend ist vor allem, wie viele Prozesse Sie haben und wie gut Ihr Unternehmen bereits organisiert ist.
Welche ISO-Zertifizierungen gibt es?
Die bekanntesten ISO Zertifizierungen sind ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement und ISO 27001 für Informationssicherheitsmanagement.
Welche ISO Zertifizierung ist die bekannteste?
ISO 9001 ist die bekannteste und weltweit häufigste Zertifizierung. Nach der jährlichen ISO Survey waren 2018 878.662 Unternehmen und mehr als eine Million Standorte nach ISO 9001 zertifiziert.
ISO 9001 regelt die Etablierung eines sogenannten „Qualitätsmanagementsystems“ von Unternehmen. Es ist ein Managementsystem, das Unternehmen dazu befähigt, durch
- ein Prozessmanagement,
- eine konsequente Dokumentenlenkung,
- regelmäßig durchgeführte Lieferantenaudits,
- kontinuierliche Verbesserung,
- Wissensmanagement
und weitere Prinzipien eine hohe Kundenorientierung zu erlangen.

Hinter ISO 9001 steckt eine Philosophie: Unternehmen, die auf klare Abläufe, den Zugang zu Wissen und kontinuierliche Verbesserung setzen, sind im Wettbewerb erfolgreicher als solche, deren Erfolg ausschließlich auf den Schultern weniger Leistungsträger*innen beruht.
Die ISO 9001-Zertifizierung war in der Vergangenheit häufig recht komplex und formalistisch. Mit der Revision der Norm hat die ISO in der 9001:2026 Unternehmen deutlich mehr Freiheiten bei der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems eingeräumt.
Mit einem Online-Tool können Sie Ihre komplette Dokumentation – unterstützt durch einen KI-Assistenten – online erstellen. Anschließend durchlaufen Sie die Zertifizierung vollständig digital. Den gesamten Prozess können Sie 30 Tage lang kostenlos testen.
Wer darf eine ISO-Zertifizierung vornehmen?
Für ISO-Zertifizierungen gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Die ISO selbst hat in der bereits erwähnten ISO 17021 Norm Anforderungen an Zertifizierungsstellen definiert.
Im Wesentlichen geht es bei der Norm um Fachkunde und Neutralität. Es muss sichergestellt sein, dass eine Zertifizierung durch Personen und Institutionen vorgenommen wird, die dies auf einem hohen fachlichen Niveau und unvoreingenommen tun.
- Die Zertifizierungsinstitute stellen nicht wirklich ein ISO-Zertifikat aus, sondern eine Konformitätsbestätigung für eine bestimmten ISO-Norm.
- In dieser Bestätigung wird festgehalten, für welche Bereiche eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Institution das Zertifikat verliehen wird.
- Neutralität und Fachkunde bescheinigen beispielsweise nationale Akkreditierungsstellen wie die DAkkS in Deutschland oder der Verband unabhängiger Zertifizierungsstellen BVUZ.
All dies ist jedoch freiwillig. Theoretisch könnten Sie sich von jeder Person oder jedem Unternehmen attestieren lassen, dass Sie gemäß der ISO-Normen handeln. Die zentrale Herausforderung dabei ist die Glaubwürdigkeit.
- Da ISO-Zertifizierungen Unternehmen im Wettbewerb helfen, sich als verlässlicher Partner zu positionieren, spielt die Glaubwürdigkeit der zertifizierenden Stelle eine große Rolle. Die digitale Zertifizierung wird nach den Qualitätskriterien des BVUZ (Bundesverband unabhängiger Zertifizierungsstellen) durchgeführt. Das Zertifikat, das Unternehmen auf ihrer Webseite einbinden, führt auf ein Onlineprofil. Auf diesem ist die Erfüllung aller Normanforderungen Schritt für Schritt dokumentiert.
- Der Vorteil der großen Zertifizierungsinstitute wie beispielsweise des TÜV oder der Dekra ist ihre ausgewiesene langjährige Erfahrung und die Bekanntheit der Marken. Der Nachteil sind die hohen Investitionen – ohne zu wissen, ob sich diese rechnen.
Durch die Digitalisierung sind neue Möglichkeiten einer ISO 9001 Zertifizierung entstanden. Mit dem ersten digitalen Zertifizierungsprozess bietet das DICIS eine einfache und schnelle ISO Zertifizierung an. Der Vorteil liegt in der drastischen Ersparnis: Statt teurer Trainings und monatelanger Projekte erhalten Kunden eine kostenlose Ausbildung und erstellen ihr individuelles Qualitätsmanagementsystem online.

