Was ist eine ISO Zertifizierung? Einfach erklärt für Unternehmen | DICIS AG
Was genau versteht man unter einer
ISO-Zertifizierung?
Eine ISO Zertifizierung bedeutet, dass ein unabhängiger Prüfer bestätigt, dass Ihr Unternehmen nach bestimmten Standards arbeitet. Sie können sich als gesamtes Unternehmen zertifizieren lassen oder nur einzelne Bereiche, Standorte oder Abläufe. Das gilt für kleine und große Unternehmen gleichermaßen.
Für Unternehmen, aber auch für Selbstständige und Freiberufler stellt sich zu Beginn des Zertifizierungsprozesses eine wichtige Frage: Wie kann ich schnell und einfach damit beginnen, die Vorteile einer ISO-Zertifizierung für mich zu nutzen? Dazu erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen E-Book.
Welche ISO-Zertifizierungen gibt es?
Die bekanntesten ISO Zertifizierungen sind ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement und ISO 27001 für Informationssicherheitsmanagement.
Die meisten ISO-Normen sind unter ihrer Nummer bekannt und decken unterschiedliche Bereiche im Unternehmen ab.
Viele Unternehmen kombinieren mehrere dieser Normen in einem integrierten Managementsystem. So vermeiden sie doppelte Arbeit und steuern ihr Unternehmen effizienter.
Mit einer ISO-Zertifizierung zeigen Sie Kunden, Partnern und Behörden, dass Ihr Unternehmen nach klaren, international anerkannten Standards arbeitet. Das schafft Vertrauen und verschafft Ihnen Vorteile im Wettbewerb.
Welche ISO Zertifizierung ist die
bekannteste?
ISO 9001 ist die bekannteste und weltweit häufigste Zertifizierung. Nach der jährlichen ISO Survey waren 2018 878.662 Unternehmen und mehr als eine Million Standorte nach ISO 9001 zertifiziert.
ISO 9001 regelt die Etablierung eines sogenannten „Qualitätsmanagementsystems“ von Unternehmen. Es ist ein Managementsystem, das Unternehmen dazu befähigt, durch
Hinter ISO 9001 steckt eine Philosophie: Unternehmen, die auf klare Abläufe, den Zugang zu Wissen und kontinuierliche Verbesserung setzen, sind im Wettbewerb erfolgreicher als solche, deren Erfolg ausschließlich auf den Schultern weniger Leistungsträger*innen beruht.
Die ISO 9001-Zertifizierung war in der Vergangenheit häufig recht komplex und formalistisch. Mit der Revision der Norm hat die ISO in der 9001:2026 Unternehmen deutlich mehr Freiheiten bei der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems eingeräumt.
Mit einem Online-Tool können Sie Ihre komplette Dokumentation – unterstützt durch einen KI-Assistenten – online erstellen. Anschließend durchlaufen Sie die Zertifizierung vollständig digital. Den gesamten Prozess können Sie 30 Tage lang kostenlos testen.
Wer darf eine ISO-Zertifizierung vornehmen?
Für ISO-Zertifizierungen gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Die ISO selbst hat in der bereits erwähnten ISO 17021 Norm Anforderungen an Zertifizierungsstellen definiert.
Im Wesentlichen geht es bei der Norm um Fachkunde und Neutralität. Es muss sichergestellt sein, dass eine Zertifizierung durch Personen und Institutionen vorgenommen wird, die dies auf einem hohen fachlichen Niveau und unvoreingenommen tun.
All dies ist jedoch freiwillig. Theoretisch könnten Sie sich von jeder Person oder jedem Unternehmen attestieren lassen, dass Sie gemäß der ISO-Normen handeln. Die zentrale Herausforderung dabei ist die Glaubwürdigkeit.
Durch die Digitalisierung sind neue Möglichkeiten einer ISO 9001 Zertifizierung entstanden. Mit dem ersten digitalen Zertifizierungsprozess bietet das DICIS eine einfache und schnelle ISO Zertifizierung an. Der Vorteil liegt in der drastischen Ersparnis: Statt teurer Trainings und monatelanger Projekte erhalten Kunden eine kostenlose Ausbildung und erstellen ihr individuelles Qualitätsmanagementsystem online.
